Klinische Forschung am DZNE

Die Klinische Forschung des DZNE hat das Ziel, neue und wirksame Therapien für neurodegenerative Krankheiten zu entwickeln. Um dies zu erreichen, sind nicht nur Behandlungsstudien erforderlich. Vielmehr müssen auch die diagnostischen Verfahren verbessert werden, um Krankheiten früher erkennen und besser einteilen zu können.

Die Klinische Forschung des DZNE wird vom Klinischen Netzwerk, das von den DZNE Standorten Berlin, Bonn, Dresden, Göttingen, Magdeburg, München, Rostock/Greifswald und Tübingen gebildet wird, getragen und von Bonn aus koordiniert. Das Klinische Netzwerk ermöglicht die Durchführung großer Studien nach einheitlichen Standards.

Die ersten Hirnveränderungen treten bei neurodegenerativen Krankheiten mehr als zehn Jahre vor Auftreten von Krankheitssymptomen auf. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung sind bereits ausgedehnte irreversible Hirnschäden vorhanden, so dass viele Therapien zu spät kommen. Durch detaillierte Untersuchung von Risikopersonen und Patienten entwickelt die Klinische Forschung neue Biomarker, die eine frühere Diagnose ermöglichen und Untergruppen von Krankheiten definieren. In Zukunft werden diese Marker benutzt, um Therapieansätze in Frühstadien der Krankheiten zu testen und Therapien individueller einzusetzen.

Behandlungsstudien werden vom DZNE als selbst initiierte Studien und in Kooperation mit Partnern aus der pharmazeutischen Industrie durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, Ergebnisse der Grundlagenforschung zügig in eine klinische Anwendung zu überführen.

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Für Ärzte 01803-779900

(9 Cent/Min. dt. Festnetz, mobil evtl. teurer)