Standort Dresden

Das Gehirn verändert sich ein Leben lang. Seine Struktur und seine Funktion hängen unmittelbar zusammen. Diese wechselseitige Beziehung nennt man Plastizität. Die Dresdner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DZNE erforschen die dahinterliegenden Vorgänge im erwachsenen und alternden Gehirn des Menschen. Sie untersuchen die Rolle der Plastizität, wenn die Kompensationsfähigkeit des Gehirns, angesichts des krankhaften Abbaus von Nervenzellen, besonders wichtig wird.

Aus dieser Forschung gewonnenen Ergebnisse sollen dazu beitragen, Vorsorgemaßnahmen und Behandlungen gegen neurodegenerative Erkrankungen zu entwickeln. Zum Beispiel sollen körpereigene Potentiale geweckt werden, die zum Ausgleich und zur Wiederherstellung von untergegangenen Nervenzellen beitragen.

Stammzellen spielen eine wichtige Rolle in der Arbeit des Standorts in Dresden. Die sogenannte „adulte Neurogenese“, also der Neubildung von Nervenzellen im erwachsenen Gehirn, hat ihren Ursprung in Stammzellen, die lebenslang im Gehirn erhalten sind. Die gezielte Aktivierung dieser Zellen könnte Reserven aufbauen, mittels derer das Gehirn vor Neurodegeneration geschützt werden könnte.

Die Dresdner Fachleute aus Grundlagenforschung und klinische Forschung arbeiten eng zusammen. Sie wollen die gewonnenen Erkenntnisse ausbauen und für die Behandlung Erkrankter zugänglich machen. Daher liegt der klinische Schwerpunkt zum einen auf der Identifizierung früher Krankheitsstadien und zum anderen in der Suche nach Ansätzen und Strategien für eine möglichst frühe Intervention.

Adresse

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
Tatzberg 41
01307 Dresden

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