DELCODE

DZNE - Longitudinale Studie zu Kognitiven Beeinträchtigungen und Demenz

Hintergrund und Ziele

Ein wichtiges Ziel in der Alzheimer-Forschung ist die Früherkennung der Erkrankung möglichst bereits vor dem Auftreten von Symptomen oder bei ersten leichten Symptomen. Dies ist die Voraussetzung für die Entwicklung von Therapien, die bereits zu solch frühen Zeitpunkten eingesetzt werden und von denen man sich nach dem heutigen Stand der Forschung eine bessere Wirksamkeit verspricht als später einsetzende Therapien. Die DELCODE-Studie untersucht daher verschiedene Risikogruppen und Personen in einem frühen Krankheitsstadium über mehrere Jahre hinweg. Auf diese Weise sollen Verfahren entwickelt werden, die frühe Krankheitsstadien charakterisieren, eine verbesserte Vorhersage des Krankheitsverlaufs ermöglichen und neue Marker für eine frühe Alzheimer-Demenz-Diagnose identifizieren.

Übersicht

DELCODE ist zunächst auf drei Jahre und insgesamt 1000 Studienteilnehmer ausgelegt, die jährlich untersucht werden. Eingeschlossen werden Personen ohne Beschwerden (gesunde Kontrollprobanden), Patienten mit leichten Gedächtnisstörungen oder leichter Demenz und erstgradige Angehörige von Patienten mit einer diagnostizierten Alzheimer-Erkrankung. Das Mindestalter ist 60 Jahre.

Ablauf der Studie

Die Untersuchungen im Rahmen der Studie umfassen u.a. eine ausführliche Befragung durch einen Studienarzt, eine ausführliche neuropsychologische Untersuchung (Prüfung von Gedächtnisfunktionen und anderen Bereichen der geistigen Leistungsfähigkeit), eine Blutentnahme und eine kernspintomographische Untersuchung der Kopfes (MRT). Optional wird eine Lumbalpunktion (Nervenwasserentnahme) durchgeführt, sofern der Studienteilnehmer hierzu einwilligt.

Alle Informationen können Sie hier herunterladen: Flyer DELCODE

Leiter der Studie: Prof. Dr. Frank Jessen
Beginn: 2014
Status: multizentrisch, laufend, Rekrutierung aktiv

Studienkoordination / Projektmanagement

Dr. Nina Roy
nina.roy@dzne.de
 +49 228 43302-839
 +49 228 43302-812

Beteiligte Standorte

Berlin

DZNE
Charité – Campus Benjamin Franklin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Leiter vor Ort:
PD Dr. Oliver Peters
Kontakt vor Ort:
+49 30 450-540077

DZNE
Charité - Universitätsmedizin Berlin CCM
Abt. für Neuropsychiatrie & Labor für Molekulare Psychiatrie,
Leiter vor Ort:
Prof. Dr. Josef Priller
Kontakt vor Ort:
+49 30 450-617239

Bonn

DZNE
Zentrum für Klinische Forschung
Leiterin vor Ort:
Dr. Annika Spottke
Kontakt vor Ort:
+49 228 43302-810

DZNE
Universitätsklinikum Bonn 
- Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Leiterin vor Ort:
Prof. Dr. Anja Schneider
Kontakt vor Ort:
+49 228 287-16367

Göttingen

DZNE
Universitätsmedizin Göttingen
 - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Leiter vor Ort: 
Prof. Dr. Jens Wiltfang
Kontakt vor Ort:
+49 551 39-8496
+49 551 39-66610

Köln

DZNE
Uniklinik Köln
 - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Leiter vor Ort
Prof. Dr. Frank Jessen​​​​​​​
Kontakt vor Ort:
+49 221 478-32888

Magdeburg

DZNE
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
 - Universitätsklinik für Neurologie 
Leiter vor Ort: 
Prof. Dr. Peter Nestor
Kontakt vor Ort:
+ 49 391 672-4524

München

DZNE
Klinikum der Universität München
 - Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD)
Leiterin vor Ort: 
PD Dr. Katharina Bürger
Kontakt vor Ort: 
+49 89 440046-051
+49 89 440046-052

DZNE
Klinikum der Universität München
 - Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Leiter vor Ort: 
Prof. Dr. Robert Perneczky 
Kontakt vor Ort:
+49 89 7095-55772

Rostock/Greifswald

DZNE
Universitätsklinikum Rostock
 - Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Zentrum für Nervenheilkunde
Leiter vor Ort
Prof. Stefan Teipel
Kontakt vor Ort
+49 381 494-9628

Tübingen

DZNE
Universitätsklinikum Tübingen 
- Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 
Leiter vor Ort: 
Prof. Dr. Christoph Laske
Kontakt vor Ort:
+49 7071 298-2344

Info-Hotline

Donnerstags 13.30-16.30 Uhr

Für Patienten 0800-7799001

(kostenlos)

Für Ärzte 01803-779900

(9 Cent/Min. dt. Festnetz, mobil evtl. teurer)