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Besser vorbeugen: Was unser Lebensstil mit Demenz zu tun hat

Neue Podcast-Folge mit Prof. Dr. René Thyrian

 

Wie viel Einfluss haben wir selbst auf unser Demenzrisiko? Und warum hängen Möglichkeiten zur Demenzprävention so eng mit Bildung, Lebensumständen und Herkunft zusammen? In der neuen Folge des DZNE-Podcasts 90 Milliarden spricht Moderator Marco Schreyl mit Prof. Dr. René Thyrian über aktuelle Forschungsergebnisse – und was sie für Betroffene, Angehörige und die Gesellschaft bedeuten. Die Episode ist ab sofort über alle gängigen Plattformen verfügbar.  

Thyrian ist sowohl Psychologe als auch Epidemiologe und Sozialmediziner. Am DZNE-Standort Rostock/Greifswald leitet er seit 2012 die Arbeitsgruppe „Interventionelle Versorgungsforschung“. Er erforscht, wie sich Demenz vorbeugen lässt, wie Symptome früher erkannt werden können – und wie Versorgung gerechter und alltagsnäher gestaltet werden kann.   

Im Mittelpunkt der Episode steht eine aktuelle DZNE-Studie. Ihr zentrales Ergebnis: Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland gehen auf beeinflussbare Risikofaktoren zurück. Demenz ist also in vielen Fällen kein unabwendbares Schicksal. Bildung, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Bewegung, soziale Teilhabe oder der Umgang mit Hörverlust beeinflussen das Risiko – und das über die gesamte Lebensspanne hinweg. 

Gleichzeitig macht Thyrian deutlich: Prävention ist nicht nur eine individuelle Aufgabe. Lebensbedingungen, Bildungswege und der Zugang zur Gesundheitsversorgung bestimmen maßgeblich mit, wie gut Menschen Risiken reduzieren können. Demenzrisiken und Präventionschancen sind ungleich verteilt. Diese Unterschiede werden besonders deutlich, wenn es um Demenz und Migration geht – ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs.  

Die Folge zeigt: Wir können mehr tun, als viele denken. Und wir müssen Prävention als gemeinsame Aufgabe von Individuum, Gesellschaft und Politik verstehen. 

Die neue Episode von „90 Milliarden“ ist jetzt online – überall, wo es gute Podcasts gibt.
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Oder direkt auf  www.90milliarden.de