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Psychosoziale Epidemiologie und öffentliche Gesundheit

Priv.-Doz. Dr. Francisca S. Rodriguez

Musik-Hörprogramm für Menschen mit Demenz

Wir freuen uns über Menschen mit Demenz, die unser Musik-Hörprogramm erproben möchten. Interessierte melden sich bei Frau Hofbauer (lena.hofbauer(at)dzne.de , Tel. +49 3834 86-7603 ).

 

Forschungsbericht zum Projekt Psych&Care

Im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wurden im Projekt "Identifikation relevanter psychosozialer Maßnahmen in der Entstehung, Behandlung und Versorgung von Menschen mit Demenz" Fokusgruppen durchgeführt. Die Ergebnisse des Projekts finden Sie nun im Forschungsbericht (klicken Sie hier zum Öffnen des Berichts).

 

Teilnehmer für unsere Handschrift-Studie willkommen

 

Eine Studie zu Veränderungen der Handschrift im Alter: Wir würden uns über die Teilnahme von gesunden Personen ab 50 Jahren und älter sowie von Personen mit Demenz freuen! Kontakt: per E-Mail Sabrina-Dorothea.Ross(at)dzne.de oder telefonisch 03834-86-7602

 

Newsletter September 2022

Hier könnnen Sie unseren Newsletter vom September 2022 herunterladen

Dieses Mal: Neuste Forschungsergebnisse zu Forschung zur Relevanz psychosozialer Faktoren in der Demenzversorgung, Neueste Übersichtsarbeiten zu Gedächtnisstrategien und Effekten von Musik une eine neue Studie zu einem Gedächtnis-Hilfe-Handbuch.

Wenn Sie unseren Newsletter regelmäßig per Email erhalten möchten, schicken Sie bitte eine Email an PsychEpi(at)dzne.de 

 

Musik bei Demenz

 

Musik für Menschen mit Demenz Zuhause: Hier geht um die Effekte von Musik, die ohne therapeutische Hilfe zu Hause oder im öffentlichen Raum gehört oder gesungen wurde. Über eine mittelfristige Dauer (1 bis 4 Monate) kann Musik sowohl das Wohlbefinden als auch die Lebensqualität  nachweislich steigern. Musik kann sofort Erinnerungen anregen und geistig flexibler machen. Durch mittelfristige Nutzung kann auch das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit gestärkt werden.

Quelle: Hofbauer, L. M., Ross, S. D., & Rodriguez, F. S. (2022). Music-based interventions for community-dwelling people with dementia: A systematic review. Health & Social Care in the Community, 00, 1– 16. https://doi.org/10.1111/hsc.13895

 

Psychosoziale Unterstützung bei Demenz

 

G A P A Empfehlungen für die direkte Arbeit mit und Betreuung von Menschen mit Demenz -  ein Ergebnis von Fokusgruppenbefragungen (gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)): Gestalten positiver Erlebnisse (vermieden negativer sozialer Interaktionen), Aktive Teilhabe an Aktivitäten des täglichen Lebens, Psychologische Unterstützung bzw. Verständnis und Anteilnamhe beim Verarbeiten der Diagnose und des Verlusts der kognitiven Leistungsfähigkeit, und Akzeptanz und Integration in die Gesellschaft.

 

Strategien bei Gedächtnisproblemen

 

So einiges. Gedächtnisprobleme sind mit zunehmendem Alter keine Seltenheit, nicht nur bei einer Demenzerkrankung. Ein natürlicher Mechanismus um Gedächtnisproblemen entgegenzuwirken ist es, Strategien zu entwickeln. Erinnerungshilfen wie Kalender, Notizen, Tagebücher und Medikamentenboxen  helfen den eigenen Alltag besser zu strukturieren und sich an Dinge zu erinnern, die man nicht vergessen möchte. Zudem hilft es auch, wenn alles in der Wohnung seinen festen Platz hat und man so umgeht, Dinge suchen zu müssen. Auch kann man seine Aufmerksamkeit lenken, indem man sich Zeit nimmt sich bewusst zu konzentrieren und bestimmte Informationen wieder ins Gedächtnis holt. Hierbei kann es auch helfen, mit geistigen Bildern zu arbeiten. Passen Sie Ihre Erwartungen an Ihren Gesundheitszustand an und berücksichtigen Sie hierbei ihre aktuelle körperliche wie auch ihre mentale Verfassung.

Quelle: Ross, S. D., Hofbauer, L. M., & Rodriguez, F. S. (2022). Coping strategies for memory problems in everyday life of people with cognitive impairment and older adults: A systematic review. International journal of geriatric psychiatry, 37(5). https://doi.org/10.1002/gps.5701

 

Deprivation und Demenz

 

Wenn Menschen in einer Gesellschaft einen vergleichbaren Zugang zu Ressourcen und Möglichkeiten haben, dann ist das sozial  gerecht. In der Realität ist solch eine Gerechtigkeit aber nicht immer gegeben. Zum Beispiel, wer keinen Zugang zu höherer Bildung hat, hat es ggfs. schwerer, ein stabiles Einkommen zu erlangen, was wiederum dazu führen kann, dass z.B. bei der Qualität der Wohnung und Wohngegend Abstriche gemacht werden müssen.  Studien zeigen, dass Menschen mit niedrigerer Bildung und Einkommen und die mit Deprivation leben, ein höheres Risiko haben eine Demenz zu entwickeln.

Quellen: Rodriguez, FS, Hofbauer, LM, Röhr, S. The role of education and income for cognitive functioning in old age: a cross-country comparison. Int J Geriatr Psychiatry. 2021; 36( 12): 1908- 1921. https://doi.org/10.1002/gps.5613 ; Hofbauer, L., & Rodriguez, F. (2021). Validation of a social deprivation index and association with cognitive function and decline in older adults. International Psychogeriatrics, 33(12), 1309-1320. https://doi.org/10.1017/S1041610221000995

 

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