Breuer-Stiftung zeichnet vier junge DZNE-Forschende mit "Best Paper Award" aus
Zum fünften Mal hat die Hans und Ilse Breuer-Stiftung Sonderpreise für herausragende Publikationen von Nachwuchsforschenden (Doktorandin/Doktorand oder Post-Doktorandin/Post-Doktorand) des DZNE im Forschungsbereich Demenz verliehen. Die Bekanntgabe und Auszeichnung der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger fand Ende Oktober im Rahmen des renommierten Eibsee-Meetings „Cellular Mechanisms of Neurodegeneration“ 2025 statt.
Vier ausgezeichnete junge Forschende
Shreeya Kedia vom DZNE München (AG Prof. Mikael Simons) und Priv.-Doz. Dr. Dr. Bernhard Michalowsky vom DZNE Greifswald teilen sich den ersten Platz für die beste Publikation. Beide erhalten jeweils 5.000 Euro für ihre Fachartikel „T cell-mediated microglial activation triggers myelin pathology in a mouse model of amyloidosis“ (Kedia), erschienen in Nature Neuroscience sowie „Clinical Outcomes and Cost-Effectiveness of Collaborative Dementia Care. A Secondary Analysis of a Cluster Randomized Clinical Trial” (Michalowsky), erschienen in JAMA Netw Open. Die Zweitplatzierung entfällt dadurch.
Die Drittplatzierte Dr. Lena Hofbauer vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und Institut für Erziehungswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin, zuvor DZNE Greifswald (AG Rodriguez), erhält 3.000 Euro für ihr Paper „Comparing two caregiver-delivered music listening interventions for community-dwelling people with dementia: A randomised controlled crossover pilot trial“, erschienen in Dementia. Für ihre Veröffentlichung „NLRP3-mediated glutaminolysis controls microglial phagocytosis to promote Alzheimer's disease progression“, publiziert in Immunity, erhält Dr. Róisín McManus vom DZNE Bonn als Viertplatzierte 2.000 Euro.
Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger durch eine internationale Fachjury, deren Mitglieder nicht dem DZNE angehören.
Über die Hans und Ilse Breuer Stiftung: Die gemeinnützige Hans und Ilse Breuer Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main engagiert sich einerseits mit dem eigenen Demenzzentrum "StattHaus Offenbach" in der Betroffenenhilfe und fördert andererseits die wissenschaftliche Grundlagenforschung und Versorgungsforschung zu Demenz. Seit 2006 verleiht die Stiftung den mit 100.000 Euro dotierten Alzheimer-Forschungspreis, mit dem bislang 25 Preisträger gewürdigt wurden. Ebenfalls seit 2006 hat die Stiftung bereits 40 Stipendien an den wissenschaftlichen Nachwuchs vergeben. Seit 2020 wurden aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Stiftung erstmals auch die jährlichen Publikationspreise ausgeschrieben.