Alamar Biosciences und DZNE kooperieren bei einer wegweisenden Proteom-Profiling-Studie im Rahmen der Rheinland Studien-Kohorte
NULISAseq™ CNS Disease Panel 120 und Inflammation Panel 250 sollen Biomarker-Entdeckung in 23.000 Längsschnittproben vorantreiben
Fremont, Kalifornien – 29. Juli 2025 – Alamar Biosciences, ein Unternehmen, das Präzisionsproteomik für die frühestmögliche Erkennung von Krankheiten einsetzt, gab heute eine strategische Zusammenarbeit mit dem DZNE bekannt, um sein hochempfindliches NULISAseq™ CNS Disease Panel 120 und Inflammation Panel 250 in der Rheinland-Studie – einer der weltweit umfassendsten und innovativsten longitudinalen Alterskohorten – sowie in einigen klinischen krankheitsspezifischen Kohorten des DZNE einzusetzen. Im Rahmen dieser Initiative werden 23.000 Plasmaproben profiliert, um die Entdeckung von Biomarkern zu beschleunigen und das Verständnis für gesundes Altern und neurodegenerative Erkrankungen zu verbessern.
„Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt vorwärts in der Alterungs- und Demenzforschung“, sagte Dr. Yuling Luo, Gründer, Vorsitzender und CEO von Alamar Biosciences. „Mit der unübertroffenen Sensitivität von NULISA und der umfassenden DZNE-Rheinland-Studie können wir neue Protein-Biomarker entdecken, die Aufschluss über die Entwicklung der kognitiven Gesundheit und den Krankheitsverlauf in alternden Bevölkerungsgruppen geben.“
Die Rheinland Studie des DZNE ist eine fortlaufende, groß angelegte bevölkerungsbasierte Kohortenstudie, die darauf abzielt, Faktoren für gesundes Altern und Risikofaktoren für die Entwicklung neurodegenerativer Erkrankungen über die gesamte Lebensspanne zu untersuchen.Mithilfe des NULISA CNS Disease Panel 120 von Alamar können Forschende Hunderte von Proteinen mit Bezug zum Gehirn aus minimalen Blutmengen mit außergewöhnlicher Sensitivität und Spezifität messen. Insbesondere die Fähigkeit des CNS-Panels, phosphoryliertes Tau aus dem Gehirn von insgesamt phosphoryliertem Tau im Plasma zu unterscheiden, stellt einen bahnbrechenden Fortschritt für die Früherkennung und Risikostratifizierung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer dar. Das NULISA Inflammation Panel 250 bietet das umfassendste und sensitivste Profil immunbezogener Proteine, die an Alterungsprozessen und Neuroinflammation im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen beteiligt sind.
Die daraus gewonnenen Proteomdaten werden mit den umfangreichen klinischen, demografischen und bildgebenden Datensätzen der Studie kombiniert, sodass Forschende Proteinveränderungen im Zeitverlauf verfolgen, frühe Biomarker identifizieren und die Entwicklung präziser Diagnostika und gezielter Therapien unterstützen können.
„Um Alterung und Demenz zu verstehen, sind sowohl fortschrittliche Technologien als auch genau charakterisierte Kohorten erforderlich“, sagte Prof. Monique Breteler, Direktorin für Populationsbezogene Gesundheitsforschung am DZNE und Leiterin der Rheinland-Studie. „Die Integration der Multiplex-Panels von Alamar in unsere Forschung eröffnet neue Möglichkeiten, die molekularen Signaturen der Gehirnalterung zu entschlüsseln.“
Diese Zusammenarbeit spiegelt das gemeinsame Engagement für wissenschaftliche Genauigkeit, Inklusivität und Innovation in der Forschung zu neurodegenerativen Erkrankungen wider. Durch die Erfassung unterschiedlicher Alterungsprozesse in einer genau charakterisierten Population wollen Alamar und das DZNE eine frühzeitigere Diagnostik, eine verbesserte Prognose sowie neue Therapieansätze für altersbedingte Hirnerkrankungen auf den Weg bringen.
Über die Rheinland Studie des DZNE
Die Rheinland Studie des DZNE ist eine großangelegte bevölkerungsbasierte Kohortenstudie, die über Jahrzehnte hinweg Tausende von Menschen begleitet, um Faktoren für gesundes Altern und Neurodegeneration zu erforschen. Detaillierte klinische, bildgebende, genetische und Lebensstil-Daten werden gesammelt und harmonisiert, um tiefe Einblicke in das alternde Gehirn zu ermöglichen. Weitere Informationen zur DZNE Rheinland-Studie finden Sie unter www.rheinland-studie.de.
Dieser Text beruht auf einer Pressemitteilung von Alamar Biosciences vom 29. Juli 2025.