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RoutineDeCM beim Symposium auf der DGPPN2025

"An- und Zugehöige von Menschen mit Demenz" - Symposium auf der DGPPN2025

Vier Redner*innen mit unterschiedlichen Beiträgen aus Forschung und Versorgung, die gezeigt haben, dass hier noch Luft nach oben ist, aber gute und erfolgreiche Ansätze da sind.

Zunächst durfte René Thyrian den Weg zu RoutineDeCM beschreiben und die Ergebnisse des am DZNE entwickelten Dementia Care Management vorstellen, mit besonderem Fokus auf An- und Zugehörige. Das Projekt, das mit Julia Haberstroh von der Universität Siegen und den Demenzlotsen Siegen-Wittgenstein (https://www.netzwerk-decm.de/) zeigt, wie man Wissenschaft in Routine übertragen kann.

PD Dr. med. Katrin Radenbach stellt mit "gut beraten" (https://beratung-demenz.de) ein telefonisches Beratungsangebot vor, welches sich spezifisch an An- und Zugehörige in den frühen Phasen, sogar SCI und MCI wendet - dies wird in naher Zukunft noch wichtiger werden und hier fehlt es in der Versorgung an den entsprechenden Möglichkeiten. Ein wegweisendes Projekt der Universitätsmedizin Göttingen und der Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (mit Julia Perry).

Gerthild Stiens von der Landschaftsverband Rheinland (LVR) Klinik Bonn beschreibt eine in der Versorgung etablierte Angehörigenbetreuung durch die Gedächtnisambulanz, die je nach Bedarf, bis hin zu Case Management, komplexen Versorgungslagen und psychotherapeutischen Interventionen führt - im Team, interdisziplinär, umfassend. Es scheint also in der Routine schon manches zu funktionieren.

Dr. med. Katharina Geschke von der Johannes Gutenberg University Mainz und der University Medical Center Mainz stellt die DREAM (Digitale Resilienzförderung für Angehörige von Menschen mit Demenz)- APP vor, die einen digitalen Zugangsweg zu Angehörigen darstellen kann und niedrigschwellige Beratung verfügbar macht. Erste Ergebnisse sind aus Nutzersicht vielversprechend - ein positiver Ansatz!

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