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JADEMENTIA Update

30. Juni 2025: Mitglieder des Arbeitspakets 8 von JADE HEALTH trafen sich zu einem Workshop, um Fortschritte zu präsentieren und wichtige Ergebnisse zu diskutieren

Der Workshop wurde online von der Fakultät für Pflegewissenschaften der Litauischen Universität für Gesundheitswissenschaften und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) organisiert. Diese sind für Aufgabe 1 von Arbeitspaket 8 verantwortlich. Die Aufgabe umfasste die Sammlung von Berichten über den aktuellen Stand der Behandlungspfade für Menschen mit Demenz und neurodegenerativen Erkrankungen, wobei der Fokus auf evidenzbasierten Modellen und digitalen Lösungen lag.

Die Hauptaufgabe des Arbeitspakets „Behandlungspfade für Menschen mit Demenz und neurodegenerativen Erkrankungen“ (Arbeitspaket 8) von JADE HEALTH ist die Vorbereitung und Unterstützung evidenzbasierter Entscheidungen für integrierte Best Practices nach der Diagnose sowie die Entwicklung von acht Pilotprojekten in fünf verschiedenen Ländern zur Verbesserung der aktuellen Behandlungspfade für Menschen mit Demenz und neurodegenerativen Erkrankungen.

Bis zum Projektende muss Arbeitspaket 8 länderspezifische Empfehlungen für die Weiterentwicklung von Versorgungsangeboten und klinischen Behandlungspfaden ausarbeiten. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit integrierter Versorgungsmodelle zu verbessern und Herausforderungen in den Bereichen Ressourcenverteilung, Bezahlbarkeit, Zugänglichkeit und Chancengleichheit zu berücksichtigen, um die Versorgungsqualität für Menschen mit Demenz und neurodegenerativen Erkrankungen zu fördern.

Der Workshop bot eine hervorragende Gelegenheit, die Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit und einer Expertenbefragung zu präsentieren und bewährte Verfahren für Pilotprojekte und die Implementierung zu identifizieren. Der Workshop diente dem Austausch bewährter Verfahren und der Sicherstellung der Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse. Dadurch konnten wertvolle Erkenntnisse für die nächsten Projektschritte und die Weiterentwicklung der Demenzversorgung gewonnen werden.

Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung einheitlicher, personenzentrierter und multidisziplinärer Behandlungspfade für Demenz in ganz Europa. Die Pilotstandorte in Bulgarien, Tschechien, Litauen und Spanien (einschließlich Extremadura, Asturien, Kantabrien (IDIVAL, Instituto de Investigación Valdecilla) und Murcia) berichteten über Fortschritte, Herausforderungen und maßgeschneiderte Behandlungsansätze.

Der Workshop beleuchtete außerdem die Rolle digitaler Tools, Qualitätsindikatoren sowie die im Rahmen der Überprüfung identifizierten Hindernisse und förderlichen Faktoren.

Wir danken allen Teilnehmenden herzlich für ihren wertvollen Beitrag! (Sowie Jurate Macijauskiene und Dr. Maria Isabel Cardona für die Leitung.)

 

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