Internationale Tagung über KI und Neurowissenschaft im September

„Nature“-Fachkonferenz „AI, Neuroscience and Hardware“ widmet sich Austausch zwischen Biologie und IT-Technologie

Bonn, 13. Juli 2022. Fachleute aus dem In- und Ausland sind vom 7. bis 8. September 2022 nach Bonn geladen, um über aktuelle Entwicklungen im Spannungsfeld zwischen Künstlicher Intelligenz (KI), Hirnforschung und Neurowissenschaft zu diskutieren. Gastgeber ist das DZNE. Die englischsprachige Konferenz wird gemeinsam mit den Wissenschaftsjournalen Nature Electronics, Nature Machine Intelligence und Nature Communications präsentiert.

„Zwischen Neurowissenschaft und Forschung zur Künstlichen Intelligenz gibt es seit jeher eine enge Beziehung“, so Prof. Joachim Schultze, Direktor für Systemmedizin am DZNE. „Einerseits basiert heutige KI auf zentralen Prinzipien der Funktionsweise des Gehirns, insbesondere neuronalen Netzwerken. Andererseits werden auf KI basierende Algorithmen eingesetzt, um Daten auszuwerten, die in der Hirnforschung, der Neurowissenschaft und insbesondere auch bei Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen anfallen. Dieses Wechselspiel zwischen Biologie und Digitalem beeinflusst auch Entwicklungen im Bereich der Computerhardware.“

Die Themenpalette der Tagung reicht daher von der Modellierung des Gehirns bis hin zu Trends im Bereich des „Deep Learning“ und „Supercomputing“. Renommierte Expertinnen und Experten aus Europa und Übersee – aus der akademischen Forschung und der Industrie – halten die Plenarvorträge.

Die Tagung findet als Präsenzveranstaltung statt, anmelden können sich Fachleute aus allen beteiligten Disziplinen über die Webadresse.

Die Frist zur Einreichung von Abstracts für Poster-Präsentationen läuft noch bis zum 23. Juli.

Weitere Informationen

Über das DZNE: Das DZNE ist ein von Bund und Ländern gefördertes Forschungsinstitut, das bundesweit zehn Standorte umfasst. Es widmet sich Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems wie Alzheimer, Parkinson und ALS, die mit Demenz, Bewegungsstörungen und anderen schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Gesundheit einhergehen. Bis heute gibt es keine Heilung für diese Erkrankungen, die eine enorme Belastung für unzählige Betroffene, ihre Familien und das Gesundheitssystem bedeuten. Ziel des DZNE ist es, neuartige Strategien der Vorsorge, Diagnose, Versorgung und Behandlung zu entwickeln und in die Praxis zu überführen. Dafür kooperiert das DZNE mit Universitäten, Universitätskliniken und anderen Institutionen im In- und Ausland. Das Institut ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und zählt zu den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung

Medienkontakt

Dr. Marcus Neitzert
Presse
marcus.neitzert(at)dzne.de
 +49 228 43302-267

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