Parkinson-Forschung: Über 30 Millionen US-Dollar für internationales Konsortium

Ein internationales Netzwerk zur Erforschung der Parkinson-Erkrankung, an dem Tübinger DZNE-Wissenschaftler mitwirken, erhält mehr als 30 Millionen US-Dollar an Fördermitteln. Das Geld wird von der Aligning Science Across Parkinson‘s (ASAP) Initiative zur Verfügung gestellt. Ebenfalls beteiligt ist die Michael J. Fox Foundation, die Stiftung verwaltet die Fördermittel.

„Die Förderung läuft über fünf Jahre. Ziel ist es, von mehr als 150.000 Parkinson-Patienten weltweit Gendaten zu erfassen“, erläutert Prof. Peter Heutink vom DZNE-Standort Tübingen. „Darüber hinaus werden wir bei zahlreichen Familien, in denen die Parkinson-Krankheit erblich bedingt vorkommt, Sequenzierungen des Genoms durchführen. Letztendlich geht es darum, Risikofaktoren zu identifizieren und damit den Weg für neue Behandlungs- und Präventionsstrategien zu bereiten.“

Die Förderung geht an das International Parkinson‘s Disease Genomics Consortium (IPDGC), in dem Fachleute aus den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland zusammenarbeiten. Heutink und sein Tübinger Kollege Thomas Gasser gehören beide dem IPDGC an und sind Mitglieder im Lenkungsausschuss des neuen Förderprojektes. „Das DZNE Tübingen wird sich intensiv an der Datengenerierung und -analyse beteiligen. Dafür setzen wir neuste Technologien ein“, sagt Heutink. „Auf lokaler Ebene werden wir mit dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung zusammenarbeiten. Das geschieht im Rahmen der  ‚Defeat Parkinson's Research Platform‘“.

Dezember 2019

 

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