COVIDemX3
| Projektlaufzeit: | 2020-2023 |
| Projektfinanzierung: | DZNE Witten, DFG |
| Projektleitung: | Dr. Franziska Laporte Uribe |
| Kooperationspartner: |
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Forschungsvorhaben
Ziel dieser internationalen Kooperation ist es Disaster-Preparedness und Disaster-Resilienz von Gesundheitssystemen zu adressieren. Wir wollen das Translationspotential länderübergreifendend Lernens nutzen, um die Resilienz von Gesundheitssystemen zu verbessern sowie deren Handlungsfähigkeit in Hinblick auf die Bedürfnisse und Bedarfe von Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind und von deren Familien, in Krisenzeiten und darüber hinaus.
Die Hypothese ist, dass translationales Potenzial im länderübergreifenden Lernen liegt, indem drei Industrienationen (Chile, Neuseeland, Deutschland) mit unterschiedlichen geopolitisch-kulturell-sozialen Systemen eingebunden werden. Unsere Vision ist, dass dieses Lernen zu einer angemessenen, gerechten und nachhaltigen Versorgung von Familien mit Demenz während einer Pandemie und darüber hinaus führt.
Mit dieser Forschungsidee bewegen wir uns an der Schnittstelle zwischen globaler Gesundheit, Gesundheitssystemansätzen und Katastrophenmanagement. Die Verknüpfung dieser drei Hauptperspektiven im Kontext Demenz erfordert einen Perspektivwechsel von allen Partnern. Dafür brauchen die Beteiligten eine Vision, wie sich dieser Perspektivwechsel im Zusammenhang ihrer eigenen Forschung darstellt und ihrer Disziplin zugutekommt. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem multidisziplinären Kontext werden wir darüber hinaus auch Zeit benötigen, um Diskurse aus verschiedenen Disziplinen zusammenzuführen, sowie gemeinsame Grundlagen und eine gemeinsame Sprache zu finden.
Eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft – DFG (LA 4943/1-1) hat es uns ermöglicht die Zusammenarbeit im COVIDemX3-Konsortium mit deutschen, chilenischen und neuseeländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu vertiefen. Mit Hilfe von trilateralen Workshops und Gesprächen mit Stakeholdern jeweils in Chile (2022) und Neuseeland (2023) und gemeinsamen Publikationen bereiten wir eine Antragstellung für ein Drittmittel-gefördertes Projekt vor. Gemeinsam wollen wir die Frage zu beantworten: „Was macht Gesundheitssysteme widerstandsfähig gegen Krisen und was können wir aus Krisen, wie der COVID-19 Pandemie oder extremen Wetterereignissen für die gesamtgesellschaftliche Herausforderung Demenz lernen?“.
Publikationen:
Laporte Uribe, F., Arteaga, O., Cheung, G., Croucher, M., Fuentes-García, A., Kerse, N., Leviqueo Raiman, B., Kirk, R., Muru-Lanning, M., Schrott, L., Slachevsky, A., Vergara, R., & Roes, M. (2023). POS2-44 Diversifying our understanding of, and responding to, dementia mate wareware and crises: First insights from Aotearoa New Zealand, Chile, and Germany. https://www.epressi.com/media/userfiles/153442/1696867491/alzheimer-europe-_conference_program_2023.pdf
Laporte Uribe, F., & COVIDem-X3 Consortium. (2023). Healthcare research, globe-spanning: comparison of dementia and crisis management in Chile, New Zealand and Germany https://intranet.dzne.de/article/healthcare-research-globe-spanning-comparison-of-dementia-and-crisis-management-in-chile-new-zealand-and-germany [Accessed: 14.02.2024]
Laporte Uribe, F., Fuentes-García, A., Slachevsky, A., Schrott, L., Muru-Lanning, M., Nivelo Clavijo, M., Kerse, N., Arteaga, O., Antonio Herrera, R., Vergara, R., & Roes, M. (2022). P27-03 Learning health care systems in the context of dementia care research: A global approach towards greater health equity and system resilience Alzheimer Europe 32nd Annual Conference, Bucharest.
Laporte Uribe, F., Löloff, J., Abi Jumaa, J., Wirsching, M., Votruba, N., Dadaczynski, K., Fischer, F., Tembele, R., & Community Hub on Global Mental Health. (2024). Stellungnahme zu den „Auswirkungen der Klimakrise auf die mentale Gesundheit“ für den Unterausschuss Globale Gesundheit des Deutschen Bundestags, 10. Februar 2024. Berlin: Deutscher Bundestag Retrieved from https://www.bundestag.de/ausschuesse/a14_gesundheit/glg/anhoerungen/989232-989232 [Accessed: 14.02.2024]
Laporte Uribe, F., & Roes, M. (2022). Demenz und COVID-19 in Deutschland, Chile und Neuseeland. Was können wir voneinander lernen, um Gesundheitssysteme widerstandsfähiger gegenüber Krisen zu machen? pflegen: Demenz, 62, 20-23.
Roes, M., & Laporte-Uribe, F. (2022). Eine Profession im Kontext der Pandemie: Auswirkungen der COVID-19-Krise aus internationaler Sicht. pflegen: Demenz, 2022(62), 10-14.
Laporte Uribe, F., Arteaga, O., Bruchhausen, W., Cheung, G., Cullum, S., Fuentes-García, A., . . . Roes, M. (2021). Dementia and COVID-19 in Chile, New Zealand and Germany: A Research Agenda for Cross-Country Learning for Resilience in Health Care Systems. Sustainability, 13(18), 10247. Retrieved from https://www.mdpi.com/2071-1050/13/18/10247
Laporte Uribe, F., Arteaga, O., Cheung, G., Cullum, S., Fuentes-García, A., Kerse, N., . . . Roes, M.(2021). Dementia and COVID-19 in New Zealand, Chile and Germany: Learning for resilience. Paper presented at the Webinar: Taking stock of Covid-19 and the Long-Term Care sector in Germany. Rerieved from: https://ltccovid.org/2021/06/14/webinar-announcement-taking-stock-of-covid-19-and-the-long-term-care-sector-in-germany-5th-july-2pm-gmt/
NEWS I NEWS I NEWS: Finanziert durch die DFG(LA 4943/1-1), hat sich das COVIDemX3 Konsortium mit Kolleginnen und Kollegen und Praxispartnern in Chile (2022) und in Neuseeland (2023) getroffen. ► PRESSEMITTEILUNG
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