Erforschung der Neurodegeneration

Im Fokus des DZNE steht die „Neurodegeneration“: ein krankhafter, langsam fortschreitender Prozess, der Nervenzellen beschädigt. Dadurch wird ihre Funktion gestört, sie können letztlich absterben. Betroffen sein können das Gehirn, das Rückenmark und andere Bereiche des Nervensystems. Neurodegeneration entwickelt sich meist langsam und kann über Jahre unbemerkt bleiben, bevor Symptome zutage treten. Sie kann zu Demenz führen, Bewegungsstörungen auslösen und die Gesundheit auch in anderer Weise massiv beeinträchtigen. Beispiele dafür sind Alzheimer, Parkinson, Chorea Huntington, die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die Frontotemporale Demenz (FTD), sogenannte Ataxien, neurodegenerative Erkrankungen im Kindesalter und auch die altersbedingte Makuladegeneration, die zur Erblindung führen kann.

Alle diese Erkrankungen sind bisher nicht heilbar und ihre Symptome lassen sich nur begrenzt lindern. Denn keine der heutigen Therapien setzt bei den Ursachen an. Darüber hinaus wissen wir nur wenig darüber, welche Faktoren die Entwicklung dieser Erkrankungen beeinflussen. Deshalb erforscht das DZNE von der Molekularbiologie bis zur Betreuung am Krankenbett sämtliche Aspekte neurodegenerativer Erkrankungen.

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