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Alltagsaktivitäten und Neurokognition

Allgemeines

Viele Menschen erleben im Alter Beeinträchtigungen in den Alltagsaktivitäten, insbesondere Menschen mit einer Demenzerkrankung. Motorische Einschränkungen wie Arthrose oder Rheuma sowie Sehverlust können ein Grund dafür sein. Eine andere Ursache für die Beeinträchtigungen in den Alltagsaktivitäten könnten aber auch neurologische Einschränkungen, das heißt Verlust der Konzentrationsfähigkeit und des Gedächtnisses, sein. Bisher ist allerdings noch unklar, wie diese Beeinträchtigungen in der Ausführung der Alltagsaktivitäten zustande kommen.

Hintergrund und Ziele

Informationen zu Inhalten und Abläufen von Alltagsaktivitäten werden im menschlichen Gehirn als sogenannte Mentale Repräsentation gespeichert. Erste Studien fanden heraus, dass diese Mentalen Repräsentationen sich im Laufe einer Demenzerkrankung verändern. Bis jetzt ist allerdings nicht bekannt wie ein Abbau der Mentalen Repräsentationen im Gehirn abläuft und zu Beeinträchtigungen der Alltagsaktivitäten führt. Zusätzlich gibt es Hinweise darauf, dass die Alltagsaktivitäten unterschiedlich stark von der Art der Demenzerkrankung beeinträchtigt werden.

Die Studie soll erforschen, wie diese Beeinträchtigungen in den Alltagsaktivitäten zustande kommen. Dazu vergleichen wir gesunde Personen und Personen mit einer Demenzerkrankung. Durch Ihre Teilnahme unterstützen Sie uns darin, zu ermitteln, welche neurologischen Grundlagen für die Ausführung von Alltagsaktivitäten notwendig sind.

Ablauf der Studie

Während Ihres Klinikaufenthaltes an einer mit dem DZNE kooperierenden klinischen Einrichtung zur Diagnosestellung oder Therapie werden Sie gefragt, ob sie an der Studie teilnehmen möchten.

In einer einmaligen Befragung von ca. 30 Minuten stellen wir Ihnen dann einige Fragen zu Ihren persönlichen Alltagsaktivitäten und auch zu Alltagsaktivitäten im Allgemeinen. Zudem werden Sie gebeten, einige geistige Aufgaben zu bearbeiten. Darüber hinaus werden wir Ihnen einen Fragebogen geben, indem wir Sie um Angaben zu Ihrem Gedächtnis sowie zu Empfindungen und emotionalen Beschwerden in den letzten Wochen bitten. Zusätzlich werden wir einen Angehörigen bitten, ein paar Angaben zu machen.

Leiter der Studie: PD Dr. Francisca S. Rodriguez
Beginn: 2021
Status: monozentrisch (DZNE Rostock/Greifswald - Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin),
Studie in Vorbereitung

Studienkoordination / Projektmanagement

Sabrina Ross, MSc
Doktorandin
sabrina-dorothea.ross@dzne.de
 +49 3834 867602

Info-Hotline

Donnerstags 13.30-16.30 Uhr

Für Patienten 0800-7799001

(kostenlos)

Für Ärzte 01803-779900

(9 Cent/Min. dt. Festnetz, mobil evtl. teurer)

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