Wissenschaftliche Kooperationen

Internationale Kooperationen
Das DZNE beteiligt sich in europäischen und globalen Konsortien, unter anderem sind dies:

  • Centers of Excellence in Neurodegeneration Initiative (CoEN): Die CoEN-Initiative wurde im Juni 2010 von DZNE, Medical Research Council (MRC, Großbritannien) und den Canadian Institutes of Health Research (CIHR, Kanada) als gemeinsames Förderprogramm zur Beschleunigung translationaler Forschung gegründet. Das internationale Konsortium hat sich bereits erweitert und besteht aktuell aus neun Mitgliedsländern (Deutschland, Vereinigtes Königreich, Kanada, Italien, Belgien, Irland, Slovakei, Spanien, Frankreich)
  • Joint Programme Neurodegenerative Disease (JPND) ist eine von EU-Mitgliedsstaaten geführte Initiative, um die "Großen Herausforderungen" von neurodegenerativen Erkrankungen zu bekämpfen.
  • Dominantly Inherited Alzheimer Network (DIAN): Deutschland ist vor kurzem diesem internationalen Netzwerk beigetreten. Dessen Ziel ist es eine seltene, durch Genmutation verursachte, Form der Alzheimer-Krankheit zu verstehen. Das Verständnis für diese Form der Alzheimer-Erkrankung kann Anhaltspunkte für die Entschlüsselung anderer Demenzen und der Entwicklung für Behandlungen bieten.
  • Helmholtz-Alberta Initiative: Die langfristige und erfolgreiche Partnerschaft zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und der Universität von Alberta kam ursprünglich zustande, um Lösungen für drängende Probleme im Bereich der Energie und Umwelt zu finden. 2011 haben beide Partner vereinbart, dass die Zusammenarbeit für den Gesundheits-Bereich erweitert werden sollte, mit einem anfänglichen Fokus auf Infektionen und Neurodegenerative Erkrankungen. Seit 2014 arbeiten Forscherinnen und Forscher der DZNE Standorte Bonn und Göttingen aktiv mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Zentrums für Prionen und Proteinfehlfaltungserkrankungen der Universität von Alberta zusammen an einem Projekt mit Bezug zur Prionenerkrankung.
  • Gladstone Institute of Neurological Disease (GIND): Das DZNE und GIND organisieren jährlich einen gemeinsamen Workshop. Ziel ist die neuesten Entwicklungen, Kontroversen und wichtigsten ungelösten Probleme in den Bereichen zu, die von gemeinsamem Interesse sind.

Nationale Kooperationen
Auf der Grundlage seiner Organisationsstruktur, profitiert das DZNE von seinen vielfältigen Möglichkeiten sich mit  der Expertise und den Ressourcen seiner lokalen Partner-Universitäten zu vernetzen. Eine solche Zusammenarbeit ist in der Tat ist von entscheidender Bedeutung für die klinische Forschung, da das DZNE bietet keine direkte Patientenversorgung anbietet.
Die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern zeigt sich auch in der Beteiligung des DZNE an vier Exzellenzcluster, die vor kurzem für eine Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgewählt wurden:

Außerdem vertieft das DZNE seine enge Zusammenarbeit mit Universitätskliniken durch die Einrichtung eines virtuellen Helmholtz Instituts zum Thema "RNA Stoffwechselstörungen in amyotrophe Lateralsklerose und frontotemporale Demenz", gemeinsam mit den Universitäten Ulm, Straßburg (Frankreich) und Umeå (Schweden).

Darüber hinaus kooperiert das DZNE mit anderen Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft, darunter das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Außerdem ist das DZNE Partner der Helmholtz-Wirkstoffforschung, einer  Initiative zur gemeinsamen Entdeckung und Entwicklung von Wirkstoffen.