Hintergrund

In Europa leben fast 7 Millionen Menschen mit Demenz. Die meisten unter ihnen leben in der Häuslichkeit und möchten ihre Unabhängigkeit und Autonomie so lange wie möglich aufrechterhalten. Das geschieht entweder durch die Versorgung von pflegenden Angehörigen oder professionell Pflegenden. Für Angehörige bedeutet diese Situation eine hohe Belastung. Vor diesem Hintergrund arbeiten Industrie und soziale Sektoren zusammen, in welcher Form Technologie zur Unterstützung benötigt wird. INDUCT unterstützt 15 Nachwuchswissenschaftler/innen mit unterschiedlichen Programmen an europäischen Forschungsinstituten darin, sich zu Experten in Fragen von gesundheitlichen und sozialen Bedürfnissen von Menschen mit Demenz sowie in der effektiven Anwendung von technologischen Lösungen zur Unterstützung dieser zu entwickeln.

Ziele und Forschungsinteresse

Das primäre Ziel von INDUCT liegt in der Entwicklung eines multidisziplinären, sektorenübergreifenden Forschungsnetzwerks für Europa. Innerhalb dessen sollen Technologien für die Versorgung von Menschen mit Demenz verbessert und Evidenz dazu geliefert werden, wie diese das Leben von Menschen mit Demenz und deren soziales Umfeld verbessern können. Zudem soll das Wissen über die best practice und Implementierung der Technologien in der Demenzversorgung vorangebracht werden.

Der Standort Witten ist als Kooperationspartner in die inhaltliche und organisatorische Ausrichtung der Blockseminare involviert, arbeitet mit Prof. Nygård vom Karolinska Institut Schweden eng zusammen und nimmt darüber hinaus eine Gastwissenschaftlerin auf.

Weitere Informationen zu INDUCT sind unter https://www.dementiainduct.eu/ zu finden.

Kontakt

Martina Roes
+49 23 02 - 926 147
martina.roes(at)dzne.de