Gesamtvorstand

Der Gesamtvorstand des DZNE setzt sich aus den Sprechern der einzelnen Standorte und dem Vorstand zusammen. Er plant die Strategie des DZNE.

Mitglieder des Gesamtvorstandes

Prof. Sabine Bartholomeyczik
Sabine Bartholomeyczik ist seit 2001 Lehrstuhlinhaberin am Department für Pflegewissenschaft der Fakultät für Medizin der Universität Witten/Herdecke. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Pflege von Menschen mit Demenz, Ernährungsfragen in der Pflege, Assessement-Instrumente für die Pflegediagnostik und in der Untersuchung der Folgen der DRG-Finanzierung (Diagnosis Related Group) für die Pflege in Akutkrankenhäusern. Seit September 2009 baut sie den Schwerpunkt Versorgungsstrategien für Menschen mit Demenz im DZNE am Standort Witten in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke auf. Von 2006 bis 2010 war sie Vorstandsmitglied im Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung (DNVF), von 1999 bis 2009 erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft.

Prof. Emrah Düzel
Emrah Düzel ist seit 2005 am Institute of Cognitive Neuroscience des University College London (UCL). Dort ist er seit 2008 Professor für kognitive Neurowissenschaften. Darüber hinaus ist Emrah Düzel Leiter des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung an der Universität Magdeburg und ist Ehrenmitglied des UCL Wellcome Trust Centre for Neuroimaging. Er forscht auf der Ebene des gesamten Organismus über die neuromodulatorischen und elektrophysiologischen Mechanismen des Hippokampus-abhängigen Gedächtnisses bei jungen und älteren Erwachsenen und Patienten mit verschiedenen neurologischen Erkrankungen.

Prof. André Fischer

Prof. Thomas Gasser
Thomas Gasser ist Direktor am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung an der Universität Tübingen. Er wechselte 2002 als Leiter der Abteilung für Neurodegenerative Erkrankungen hierhin. Zuvor wurde er in München Privatdozent und leitete dort die Arbeitsgruppe Neurogenetik und die Ambulanz für Bewegungsstörungen an der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Molekulargenetik, Diagnose und Therapie der Parkinsonerkrankung sowie der Dystonien und anderer Bewegungsstörungen.

Prof. Christian Haass
Christian Haass ist seit 1999 Leiter der Abteilung Stoffwechselbiochemie am Adolf-Butenandt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Zu seinen Forschungsgebieten gehört die Entschlüsselung der molekularen Mechanismen der Neurodegeneration – mit einem speziellen Fokus auf Alzheimer, Parkinson und Frontotemporaler Demenz. Er leitet seit 2000 einen DFG-Sonderforschungsbereich mit dem Thema "Molekulare Mechanismen der Neurodegeneration" (SFB 596). Außerdem ist Prof. Haass Mitglied der European Molecular Biology Organization (EMBO), der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften) und Träger zahlreicher Auszeichnungen u. a. des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Potamkin Preises der Amerikanischen Akademie für Neurologie, und des MetLife Preises für medizinische Forschung.

Prof. Gerd Kempermann
Gerd Kempermann ist seit 2007 Professor für die genomischen Grundlagen der Regeneration am Center for Regenerative Therapies Dresden (CRTD). Zuvor war er Gruppenleiter am Max Delbrück Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch. Seit 2009 ist er Standortsprecher des DZNE in Dresden. Seine Forschungsschwerpunkt ist die neurale Stammzellforschung insbesondere im Zusammenhang mit der Neubildung von Nervenzellen (adulte Neurogenese) im erwachsenen Gehirn und deren Regulation durch Gene und körperliche sowie kognitive Aktivität. 

Prof. Thomas Klockgether
Thomas Klockgether ist seit 2011 Direktor für Klinische Forschung am DZNE und seit 2010 Sprecher des Zentrums für Seltene Erkrankungen Bonn (ZESB). Nach Beendigung seines Studiums ging er als Klinikarzt nach Oldenburg und kehrte anschließend ans Max-Planck-Institut zurück, um in der Grundlagenforschung zur Parkinson-Erkrankung zu arbeiten. Seine Facharztausbildung absolvierte er in Tübingen, wo er neben der Parkinsonforschung auch begann, sich auf degenerative Ataxien zu spezialisieren. Beide Forschungsgebiete haben sich sehr erfolgreich während seiner Zeit als Direktor der Klinik für Neurologie in Bonn entwickelt. Von 2008 bis 2011 war er Dekan der Medizinischen Fakultät der Univeristätsklinik Bonn. 

Prof. Stefan Teipel
Stefan Teipel ist seit 2008 Leiter des Bereichs Demenzforschung an der Psychiatrischen Klinik der Universität Rostock. 2000 wurde er Leiter des Arbeitsbereichs Neuroimaging und Demenzforschung an der Psychiatrischen Klinik der LMU. 2005 wurde er Privatdozent und leitete den Demenzforschungsbereich der Psychiatrischen Klinik der Universität München. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die klinische Forschung bei neurodegenerativen Demenzerkrankungen, ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Evaluation von Neuroimaging-Verfahren zur Frühdiagnose und Verlaufsbeurteilung von Demenzerkrankungen. Ein weiterer Schwerpunkt Stefan Teipels liegt im Bereich Biostatistik und Biomarker-Forschung.