DZNE-Standort Tübingen

Die Arbeitsgruppen des DZNE in Tübingen untersuchen die Ursachen und Auswirkungen von neurodegenerativen Erkrankungen des alternden menschlichen Gehirns, mit besonderem Augenmerk auf Parkinson, Alzheimer und Fronto Temporal Demenz (FTD), sowie Motoneuron-Erkrankungen, Ataxie und spastische Paraplegie. Unsere Forschung soll zu neuen Diagnosestrategien, Prävention und Therapien führen.

Dies erfordert eine Forschungsumgebung und Infrastruktur für die Rekrutierung hochkarätiger Wissenschaftler. Außerdem ermöglicht sie so die spezifische Identifikation von Bereichen der Grundlagenforschung, die innovative Anwendungen von klinischer Relevanz in Bezug auf Diagnose und Behandlung versprechen.

Quelle: DZNE/Dirk Förger
DZNE Bau Tübingen

Zu diesem Zweck sind am Standort Tübingen neun Forschungsgruppen und zentrale Serviceeinheiten mit den neuesten Technologien und Ressourcen etabliert worden. Die Forscher des Standorts arbeiten eng mit anderen Wissenschaftlern vor Ort zusammen. Dies sind vor allem die Kollegen des Neurowissenschaften Campus, einschließlich der Universitätsklinik Tübingen, dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) und dem Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN).

Darüber hinaus beteiligt sich das DZNE-Tübingen an einer forschungsorientierten, englischsprachigen Graduiertenschule für Neurowissenschaften, um so eine intensive Ausbildung und Unterstützung der nächsten Generation von Jungwissenschaftlern zu ermöglichen.

Unsere Arbeitsgruppen sind im DZNE-Neubau, im Gebäude des HIH und der Universitätsklinik auf dem Neuroscience Campus Tübingen untergebracht.