DZNE-Standort Göttingen

Uniklinik Göttingen
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Das DZNE Göttingen ein naturwissenschaftliches Forschungsinstitut mit dem Schwerpunkt neurodegenerativer Erkrankungen. Der Fokus der wissenschaftlichen Arbeit liegt darin die Mechanismen zu verstehen, welche zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Alzheimer führen. Darauf basierend wird das DZNE Göttingen die Entwicklung von Biomarkern und neuen therapeutischen Ansätzen für demenzielle Erkrankungen vorantreiben. Das zentrale Thema des DZNE Göttingen ist es den Einfluss von Genom-Umwelt Interaktionen bei sporadischen neurodegenerativen Erkrankungen zu verstehen. Dieses ist vor dem Hintergrund zu verstehen, dass insbesondere komplexe neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Alzheimer multifaktoriell und polygenetisch sind. Umwelteinflüsse haben daher einen signifikanten Einfluss auf die Ätiologie solcher Erkrankungen. Genome-Umwelt Interaktionen werden durch epigenetische Prozesse der DNA-Methylierung, Histon-Modifizierung und durch nicht kodierende RNAs vermittelt. Die De-Regulation epigenetischer Prozesse ist entscheidend in die Pathogenese neurodegenerativer Erkrankungen involviert. Dieses bietet die Möglichkeiten, neue therapeutische Strategien zu entwickeln. 

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DZNE Göttingen gliedert sich daher in vier Teilbereiche. Im ersten Bereich sollen durch die Analyse von Patientenmaterial und geeigneten Tiermodellen krankheitsassoziierte epigenetische Signaturen identifiziert werden. Hierzu werden u.a. neue Methoden wie das massive parallel sequencing zur Untersuchung von kompletten Genomen und Epigenomen eingesetzt. Im zweiten Teilbereich sollen mittels systembiologischer Ansätze und computerbasierter Methoden die komplexen Wechselwirkungen von epigenetischen Prozessen, genetischem Risiko und Proteom Homöostase analysiert werden, d.h. krankheitsassoziierte Signaturen auf Netzwerkebene verstanden und modelliert werden. Der dritte Teilbereich dient dazu unter der Verwendung von modernen Methoden der Molekularbiologie, der Strukturbiologie und der molekularen Bildgebung den Krankheitsprozess mechanistisch zu verstehen. Der vierte Teilbereich widmet sich explizit der Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung.

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