
Forschungsthemen
Die Forschung des DZNE zielt ab auf die Ursachen, Mechanismen, die Diagnose und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen. Diese schließen vorwiegend altersbezogene Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson ein, aber auch seltene neurodegenerative Störungen – etwa Prionen-Erkrankungen, Chorea Huntington, die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und die Frontotemporale Demenz (FTD).
Wichtige Forschungsfelder sind:
- Das Verständnis genetischer und umweltbedingter Risikofaktoren, welche die Entstehung von Neurodegeneration begünstigen.
- Die Mechanismen, die an der Schädigung und dem Tod von Nervenzellen bei Neurodegeneration beteiligt sind.
- Die Schutzmechanismen, welche eine neuronale Schädigung verhindern oder lindern.
- Die Rolle des Immunsystems beim Untergang von Nervenzellen.
- Die Faktoren, die Altern mit Neurodegeneration verbinden.
- Die Faktoren, die andere chronische Erkrankungen (Depression, Diabetes) mit einer späten Form der Demenz in Verbindung bringen.
- Die Rolle fehlgefalteter Proteine bei der Entstehung und Ausbreitung von Neurodegeneration.
- Die Mechanismen, welche dem Verlust von Nervenverbindungen zugrunde liegen.
- Die Mechanismen bei der Schädigung von Axonen und der Ausdünnung von Synapsen.
- Die Mechanismen, die zu Abnormität der Neurotransmitter und kognitiver Fehlfunktion führen.
- Die Entwicklung neuer Strategien, um nicht-invasive Methoden (Bildgebung des Gehirns) mit Protein-Analysen des Bluts und der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit zu verbinden.
- Die Identifizierung neuer pharmakologischer Ziele und das Design besserer klinischer Versuchsreihen.
- Die Identifizierung neuer präventiver Strategien durch große bevölkerungsbasierte Studien.
- Die Untersuchung von Faktoren, welche die Lebensqualität von Patienten, die von neurodegenerativen Erkrankungen betroffen sind, und Pflegepersonal verbessern helfen.