Forschung am DZNE

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DZNE erforschen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Gehirnerkrankungen mit dem Ziel, neue präventive und therapeutische Ansätze zu entwickeln. Am DZNE ist die Grundlagenforschung eng mit der klinischen Forschung, mit Populationsstudien und der Versorgungsforschung verbunden, um neue diagnostische Marker zu finden und eine rasche Entwicklung neuer Therapien zu ermöglichen.

Translation am DZNE

Um die Übertragung von Forschungsergebnissen in die Anwendung zu fördern, verbindet das DZNE Grundlagenforschung, klinische Studien, Populationsstudien und Versorgungsforschung.

Grundlagenforschung. Die molekularen und zellulären Ursachen neurodegenerativer Erkrankungen sind immer noch wenig verstanden. Um bessere Therapien zu entwickeln, untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DZNE, wie Nervenzellen geschädigt werden und welche Zielmoleküle für die Entwicklung neuer Medikamente relevant sind.

Klinische Forschung. Die Umsetzung neuer Forschungskonzepte zum direkten Nutzen für Patienten gestaltet sich bislang schwierig. Die Schwerpunkte des DZNE liegen in der Verbesserung der Frühdiagnose neurodegenerativer Erkrankungen und in der Beschleunigung des Transfers von der Grundlagenforschung in die Klinik.

Populationsforschung. DZNE-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg, um Risikofaktoren neurodegenerativer Erkrankungen wie Lebensstil und genetische Veranlagung zu untersuchen. Diese Studien sind notwendig, um Marker für die Frühdiagnose zu definieren.

Versorgungsforschung. Um die Auswirkungen neurodegenerativer Erkrankungen bereits kurz- oder mittelfristig zu beeinflussen, ist eine bessere Versorgung der Patienten unerlässlich. Das primäre Ziel aktueller DZNE-Studien ist es, die Lebensqualität von Menschen mit kognitiven Störungen zu verbessern und ihre Angehörigen sowie das Pflegepersonal gezielt zu unterstützen.