Programm

8. Jahrestagung des DZNE Witten am 27.09.2017

"Ambulant oder stationär? - Perspektiven auf die demenzspezifische Versorgung"

Den Programmflyer können Sie hier downloaden.

Mit den ersten Symptomen einer Demenz beginnt für die betroffenen Menschen und ihre Familien ein langer Weg, auf dem sich viele Herausforderungen bei der Gestaltung einer tragfähigen Versorgung ergeben. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen stellen sich die Frage, was sie eigentlich für eine gute Versorgung brauchen und wie es gelingen kann, die Versorgung über den gesamten Verlauf der Demenz immer wieder bedarfsgerecht anzupassen. Das deutsche Versorgungssystem bietet unterschiedliche Ansätze, die sich zumeist sektoral in ambulante und stationäre Versorgungsangebote unterscheiden lassen. Die diesjährige Jahrestagung des DZNE Standorts Witten möchte unterschiedliche Perspektiven auf diese Versorgungsangebote, auf ihre strukturellen Potenziale und Grenzen sowie die damit verbundene gesundheitspolitische Steuerung beleuchten. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Stabilität von Versorgungsarrangements für Menschen mit Demenz sowie deren Grenzen, Angebotssteuerung durch die Vorgaben des Pflegestärkungsgesetzes und die Frage, wie die besonderen Bedarfe von Menschen mit Demenz in unterschiedlichen Settings adressiert werden können.

Vorträge - Workshops - Diskussionen

Referenten

Gesamtmoderation

Dr. Rebecca Palm , AG Versorgungsstrukturen, DZNE Witten

Begrüßung

Prof. Dr. Martina Roes, Standortsprecherin, DZNE Witten

Prof. Dr. Wilfried Schnepp, Universität Witten/Herdecke

Vorträge

Dr. Bernhard Holle, Leitung AG-Versorgungsstrukturen, DZNE Witten

Dr. Beate Radzey, Demenz Support Stuttgart

Nadine-Michèle Szepan, Abteilungsleiterin Pflege beim AOK-Bundesverband

Workshops

Workshop 1: Häusliche Versorgungsarrangements stabiliseren - von der Typenbildung zur passgenauen Intervention

Prof. Liane Schirra-Weirich & Henrik Wiegelmann, KatHO NRW
Jan Dreyer & Kerstin Köhler, DZNE Witten

Workshop 2: Wie kann die Entlassung und Überleitung aus dem Krankenhaus in den nachstationären Bereich gelingen? 

Dr. Sabine Kirchen-Peters, iso-Institut
Dr. Christiane Pinkert,  DZNE Witten

Workshop 3: "Vielfalt aus einer Hand" statt Ambulant oder Stationär. Das Gesamtversorgungskonzept als Lösungsansatz?

Andreas Kutschke, Städt. Seniorenheime Krefeld
Dr. Bernhard Holle, DZNE Witten

Workshop 4: Besondere Versorgungsherausforderungen brauchen besondere Strukturen und Konzepte - Vorstellung von zwei stationären Praxisbeispielen im Vergleich

Birgit Hasenbein, Caritasverband Paderborn
Bernd Trost, Franziska Schervier Altenhilfe Frankfurt
Dr. Rebecca Palm, DZNE Witten

Podiumsdiskussion

Diskutanten:

  • Dr. Beate Radzey, Demenz Support Stuttgart
  • Peter Allerchen, AOK Hessen
  • Jörg Schmidt, Städt. Seniorenheime Krefeld
  • Gudrun Gille, Netzwerk Demenz Hemer e.V.

Schlussbetrachtungen

Dr. Bernhard Holle, DZNE Witten

Workshops

Workshop 1

Häusliche Versogungsarrangements stabilisieren - von der Typenbildung zur passgenauen Intervention

Prof. Liane Schirra-Weirich & Henrik Wiegelmann, KatHO NRW

Jan Dreyer & Kerstin Köhler, DZNE Witten

Workshop 2

Wie kann die Entlassung und Überleitung aus dem Krankenhaus in den nachstationären Bereich gelingen?

Dr. Sabine Kirchen-Peters, iso-Institut

Christiane Pinkert, DZNE Witten

Workshop 3

"Vielfalt aus einer Hand" statt Ambulant und Stationär. Das Gesamtversorgungskonzept als Lösungsansatz?

Andreas Kutschke, Städt. Seniorenheime Krefeld

Dr. Bernhard Holle, DZNE Witten

Workshop 4

Besondere Versorgungsherausforderungen brauchen besondere Strukturen und Konzepte - Vorstellung von zwei stationären Praxisbeispielen im Vergleich

Birgit Hasenbein, Caritasverband Paderborn

Bernd Trost, Franziska Schervier Altenhilfe Frankfurt

Dr. Rebecca Palm, DZNE Witten

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte melden Sie sich mit Name, Organisation und Kontaktdaten bis spätestens zum 15.08.2017 per Mail bei Sabine Möller an.

Pflegende erhalten 6 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender (RbP).

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:
Sabine Möller
+49 (0)2302/926-237

Anfahrt

Veranstaltungsort

Universität Witten/Herdecke
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58448 Witten

Anfahrt mit dem Taxi:
Ab SBhf Bochum-Langendreer 5 min., ab SBhf Witten-Annen Nord 5 min., ab Witten-Hbf 10 min., ab Bochum-Hbf 15 min., ab Dortmund-Hbf 20 min., ab Flughafen Dortmund-Wickede 30 min.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Ab Witten-Hbf mit der Linie 371 bis zur Haltestelle "Universität Witten/Herdecke".

© Uwe Seifert und Partner
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